Pferdefutter – Faliser Pferde

Die faliser Pferde gehören wie andere Pferdegattungen zu den klassischen Pflanzenfressern. Dabei ist die Ernährung sehr vielseitig und reicht von Gräsern, über Stroh, bis hin zu Äpfeln und Karotten. Es sollte vor allem auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, da diese Pferdeart verrückt nach Äpfeln ist. Dadurch nehmen die Tiere innerhalb kürzester Zeit drastisch zu, da der Fruchtzucker der Äpfel in normalen Zucker gewandelt wird. Faliser Pferde können auch tagelang ohne jegliches Essen auskommen, da sie ein speziellen Stoffwechsel besitzen, der ihnen selbst noch nach einer Woche Energie von der letzten Nahrungsaufnahme gibt. Desweiteren trinken die Pferde täglich 12 Liter Wasser, da sie sehr aktiv und bewegungsfreundlich sind. Durch diese Vielzahl an sportlichen Aktivitäten muss der Wasserhaushalt im Körper stetig nachgefüllt werden.

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Faliser Pferd beim Füttern

Hier nun eine kleine Übersicht zu den Ernährungs-Kategorien der Pferde:

Gräser:

  • Süßgräser
  • Sauergräser
  • Stroh
  • Heu
  • Blätter
  • Zweige
  • Kräuter
  • Löwenzahn

Kraftfutter:

  • Hafer
  • Gerste
  • Leinsamen
  • Roggen
  • Kürbiskerne
  • Fertigfuttermittel (z. B. Pferde-Müsli)

Obst und Gemüse:

  • Äpfel
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Zuckerrüben
  • Mais
  • Bohnen

Wichtig ist hierbei, dass man aus den hier drei vorgestellten Nahrungs-Kategorien täglich mehrere Sorten miteinander kombiniert, um eine ausgewogenen und gesunde Ernährung seines Pferdes sicherzustellen. Des Weiteren sollte man darauf achten, das Essen in kleine Teile zu schneiden, da der Verdauungstrakt der faliser Pferde sehr klein und empfindlich ist. Viele Nahrungsmittel müssen auch extra püriert oder mit Wasser angemixt werden, da beispielsweise Zuckerrüben für die zarten  Gaumen zu hart sind. Aufpassen sollte man ebenfalls darauf, dass die Obst und Gemüsesorten nicht mit Zucker, Salz oder sonstigen Gewürzen beigesetzt sind. Dies könnte zu einer allergischen Reaktionen führen, worauf hin man schnellstens einen Tierarzt aufsuchen sollte. Weitere Infos zu Pferdekrankheiten führe ich auf meinem Blog ebenfalls auf.